Soviel stand fest: Vor der Beikosteinführung hatte ich noch nie etwas von Pastinaken gehört.
Ich hätte noch nicht einmal gewusst, dass es sich um ein Gemüse handelt. Und deshalb war schnell klar, dass wir mit Kürbis anfangen wollten. Kürbis ist süß und lecker, was sollte da schiefgehen?
 
Also kauften wir einen geeigneten Kürbis, schälten und kochten ihn, und fingen mit den ersten Löffelchen an. Aber so richtig wollte es meinem Kleinen nicht schmecken. Ich probierte es am nächsten Tag wieder. Und am übernächsten Tag. Und am überübernächsten Tag auch. An Tag 5 gab ich auf und stieg auf Pastinake um. Und auch wenn Kinder einen neuen Geschmack immer wieder probieren müssen und es meistens der bessere Weg ist, bei der Beikosteinführung einfach auch dranzubleiben und Geduld zu haben, so war diese ungeduldige Entscheidung für uns doch die Beste. 
Die Farbe und wohl auch der Geschmack der Pastinake erinnern einfach mehr an die gewöhnte Muttermilch. Obwohl ich den Geschmack von Pastinaken eher gewöhnungsbedürftig finde. 

Aber ab diesem Tag klappte es mit dem Essen. 
Egal welches Gemüse wir ihm vorsetzten, es wurde fleißig gelöffelt. Und mein Kleiner wurde ein richtig guter Gemüse-Esser. Was man zurzeit leider nicht von ihm behaupten kann. Selbst Pastinaken lässt er jetzt liegen.