10 PERSÖNLICHE LEARNINGS BEIM BEIKOSTSTART

Da ich gerade mit meiner Tochter in der Beikostphase stecke und hautnah berichten kann, habe ich euch hier meine 10 Learnings beim Beikoststart mit Kind Nr. 2 zusammengestellt. Vielleicht helfen die Tipps auch dir. 

#TIPP 1
Ein Plan ist ein Plan ist ein Plan.
Und es muss nicht immer alles nach Plan laufen, denn das tut es sowieso nicht. Ein Plan gibt dir Orientierung, aber jedes Kind ist individuell. Auch ich habe unseren Beikostplan aus der kleinen Löffelei bei beiden Kindern nicht 1:1 umgesetzt, sondern mein Baby das Tempo vorgeben lassen. Also versuche dich zu entspannen bei der Beikosteinführung. Solange ich stille oder Per-Milch füttere, weiß ich, dass mein Baby alle wichtigen Vitamine bekommt und so habe ich die Ruhe, mein Baby Essen entdecken zu lassen und auszuprobieren, statt Druck beim Essen aufzubauen. Mache dich auch frei davon, dass Füttern immer sauber sein muss. Babies erleben Essen mit allen Sinnen. Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme. Lass dein Baby auch die Freude am Essen entdecken und nimm den Druck raus, dass es gleich große Portionen essen muss.

#TIPP 2
Finde deinen eigenen Weg. 
Brei oder BLW? Das ist immer die große Frage, wenn es Richtung Beikost geht. Wichtig war es mir, unseren eigenen Weg zu finden. Denn das eine schließt das andere nicht aus. Auch wir Erwachsene essen Suppen und Porridge. Für mich persönlich war dann aber auch beim zweiten Kind schnell klar, dass ich zuerst mit reinem Brei starten werde.
Denn das gab uns die nötige Entspannung, uns zuerst voll auf die neuen Geschmäcker konzentrieren zu können, statt über die möglichen Verschluckungsrisiken nachzudenken. Durch die Zugabe von Öl und Fruchtsaft wusste ich, dass meine Kleine möglichst viele Nährstoffe aus dem Brei gut aufnehmen kann.
Hinzu kommt, dass die Breiphase recht kurz ist und mit 10 bis 12 Monaten kommt Fingerfood dann sowieso mehr und mehr hinzu. Also stresse dich nicht, wenn das eine oder das andere bei deinen Freundinnen so einfach aussieht, aber nicht dein Weg ist. Jede Familie ist unterschiedlich.

#Tipp 3
Es muss nicht perfekt sein, um perfekt zu sein.
Denn die Zutatenliste des Babybreis oder Fingerfoods muss sich nicht als Rezeptidee eignen oder auf eine Speisekarte drucken lassen.
Manchmal fällt mir erst später ein, dass ich ja Lachs für alle kochen wollte, aber meine Kleine hat schon um 11 Uhr Hunger. Dann kann der Lachs auch im Kühlschrank aufbewahrt werden und einfach dem Nachmittagsbrei oder Abendbrei zugefügt werden. Auch wenn Birne-Apfel-Getreide-Lachs Brei in keinem Rezept zu finden ist.


#Tipp 4
Ich kaufe nicht nur Beikostprodukte.
Viele Produkte finden sich als Babyprodukte in den Regalen im Drogeriemarkt. Das macht es einfach beim Einkaufen, aber die Produkte sind nicht besser als herkömmliche Produkte ohne Babyproduktbezeichnung. Bei meinem ersten Beikoststart habe ich auf Beikostöl und Instant-Babybreie zurückgegriffen. Dabei kann man bei Hirse- oder Haferflocken sowie Öl viel günstiger einkaufen, wenn man auf die "normalen" Produkte für Erwachsene in Bioqualität zurückgreift.

#Tipp 5
Ich koche vitaminreich.
Das Kochwasser, das beim Dünsten entsteht, steckt voller Vitamine. Wenn ich zuviel Kochwasser für den Brei habe, hebe ich das restliche Kochwasser einfach bis abends im Kühlschrank auf oder friere es ein und rühre den Abendbrei mit diesem salzfreien Gemüse- oder Fleischfond an. So wird er noch vitaminreicher.

#TIPP 6
Ich habe Lösungen parat.
Vorkochen entspannt in der Beikost sehr und ich kann jeden Tag einen frischgekochten Brei auftauen. Trotzdem habe ich immer auch ein paar hochwertige Bio-Gläschen im Schrank. Falls das Essen meiner Kleinen mal nicht schmeckt oder der Hunger größer ist als die vorbereitete Portion, kann ich entspannt weiterfüttern und muss nicht erst warten bis ein neuer Brei aufgetaut ist.
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Die Breie werden schonend ohne Zusätze gegart.

#TIPP 7

#TIPP 8
#TIPP 9 
#TIPP 1

Viel Freude bei der Beikost!

Alles Liebe